Zeckenschutz: Der Lebensraum der Zecke hängt hauptsächlich vom Wirt ab

Zecken sind überall auf der Welt verbreitet und das Thema Zeckenschutz ist allgegenwärtig. Sie kommen vor allem an jenen Orten vor, wo auch ihre Wirte leben. Aber auch die Lebens- und Umweltbedingungen müssen für die Tiere gegeben sein – insbesondere Temperatur und Luftfeuchte spielen hierbei eine tragende Rolle. Zecken bevorzugen in der Regel bestimmte Wirtsarten, können aber bei Mangel an Nahrung auf andere zurückgreifen. Bei uns in Deutschland gibt es insgesamt etwa zwanzig Zeckenarten, wovon einige jedoch für eine kurze Zeit aus anderen Gebieten eingeschleppt werden.

Der Klimawandel wirkt sich mittlerweile auf die Verbreitung der Zecken in Mitteleuropa aus. Einige Arten haben ihre Verbreitung nach Norden ausgedehnt, beispielsweise in Richtung der skandinavischen Länder. Dies liegt mitunter daran, dass viele Arten sehr luftfeuchtebedürftig sind und bei direkter Sonneneinstrahlung rasch absterben. Auch lang andauernde Kälte dezimiert Zeckenpopulationen.

Die Zecke befällt den Menschen und kann Krankheiten übertragen

Menschen werden am häufigsten vom Gemeinen Holzbock befallen. Dieser gehört wie auch die Igel-, Schaf- und Auwaldzecke zu der Gattung der Schildzecken. Weitere Zeckenarten nutzen den Menschen nicht als Wirt, sie bevorzugen beispielsweise Vögel oder andere Säugetiere. Die am weitesten verbreitete Art in Europa ist die Taubenzecke.
Allerdings haben die Zecken auch natürliche Feinde: Dies sind beispielsweise einige Pilzarten, Fadenwürmer und kleine parasitische Wespen. Bestimmten Vogelarten dienen die Tiere auch als Futter..
Da Zecken Überträger zahlreicher Krankheiten, wie beispielsweise der Borreliose sind, ist insbesondere in der sommerlichen Hochsaison ein guter Zeckenschutz für Menschen unabdingbar. Mittlerweile gibt es gegen die übertragenen Krankheiten auch einen Impfschutz.