Wegfahrsperre deaktivieren: Mechanisch oder elektronisch

Der Anlasser dreht sich, das Benzin wird nicht zugeführt und der Wagen springt nicht an – meist tritt das Problem gerade dann auf wenn man es eilig hat. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit, bei Terminen, wenn das Kind abgeholt werden möchte: Eine defekte oder schwierig zu lösende Wegfahrsperre kann zum ernsten Fall werden, der das Fahrvergnügen maßgeblich beeinträchtigt. Doch wie kann man die lästige Wegfahrsperre deaktivieren? Das ist gar nicht so einfach, wenn man keine Fachkenntnis der Automechanik hat.

Eine mechanische Wegfahrsperre soll eigentlich vor Diebstählen schützen und tritt in Fahrzeugen meist als Lenkradkralle, Absperrschloss oder angebrachtes Lenkradschloss auf. Im Falle der Lenkradkralle bezeichnet diese ein Metallteil, das beim Auseinanderziehen einrastet und so das Wegfahren verhindert. In der Regel kann diese einfach durch eine Fernbedienung oder durch einen Schlüssel gelöst werden.

Die elektronische Wegfahrsperre

Bei neueren Fahrzeugen ist in der Regel eine elektronische Wegfahrsperre installiert, die zufällig vor Diebstählen schützen soll. Eine Sicherheitsgarantie gibt es dabei heutzutage nicht, da diese durch ein wenig technisches Geschick leicht gelöst werden kann. Professionelle Diebesbanden sind meist auf solche Fälle spezialisiert, daher ist es für diese ein leichtes, die Wegfahrsperre zu deaktivieren und das Fahrzeug zu starten. Ist Ihr Auto vollkaskoversichert, sind Sie sowieso gegen Diebstahl versichert, deswegen ist die Sperre obsolet.
Für eine zuverlässige Entfernung der Wegfahrsperre sollten Sie in jedem Fall ein professionelles Unternehmen bzw. eine Werkstatt beauftragen. Klären Sie jedoch vorab mit Ihrer Versicherung, ob eventuelle Garantieleistungen erlöschen.