Das richtige Kopfkissen für die Schlafposition finden

Ohne ein Kopfkissen können die meisten Menschen nicht schlafen. Manche brauchen nur eins, einige drei bis vier, denn nicht jeder Mensch ist gleich. Man sollte bei der Wahl der Kopfkissen nicht nur auf das Kissen an sich achten, sondern auch auf die Schlafposition. Wählt man das falsche Kissen, können Nacken und Halswirbelsäule beschädigt werden.

Welches Kopfkissen passt zur jeweiligen Schlafposition?

Seitenschläfer

Seitenschläfer sind mit dem Kopf am weitesten von der Matratze entfernt. Deshalb brauchen sie ein besonders hohes Kopfkissen mit hoher Stützkraft. Das Kissen darf nicht unter die Schulter rutschen, sondern nur Kopf und Nacken stützen. Besonders wichtig ist, dass die Wirbelsäule und der Kopf grade sind und der Kopf weder nach oben noch nach unten geneigt ist.

Rückenschläfer

Sie brauchen ein flaches Kissen, denn Rückschläfer liegen mit dem Kopf fast auf der Matratze auf. Der Kopf sollte waagerecht, bei einem leichten Rundrücken sogar etwas nach oben geneigt sein. Das Kissen muss vor allem die Halswirbelsäule abstützen und sollte deshalb nicht bis unter den Schulterbereich reichen. Empfehlenswert ist für den Rückenschläfer ein Nackenstützkissen.

Bauchschläfer

Grundsätzlich sind weder diese Schlafposition noch ein Kissen für diese Schlafposition empfehlenswert, da die Nackenwirbel stark verdreht werden. Wer wirklich nicht ohne Kissen auskommt, sollte ein möglichst flaches Kissen wählen. Ist es zu hoch, kann es zur Überbelastung der Wirbelsäule kommen.

Obwohl natürlich jeder Mensch unterschiedlich ist, gibt es eindeutige Kopfkissentypen, die zur jeweiligen Schlafposition passen. Aus welchem Material diese sind spielt dabei meist keine Rolle – das ist meist eher ein Geschmacks- oder Geldfrage.