Die
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus) und mehr...
(engl.: Firebug, franz.: Gendarme)
von Armin Konrad
| Bereits
im zeitigen Frühjahr, an warmen Tagen ab Mitte März, kann man die
lebhaft rot-schwarz gefärbten Feuerwanzen in Gärten und Parks oft in
großer Zahl antreffen. Die adulten Tiere, verlassen dann ihre
Überwinterungsquartiere im Boden und bereiten sich auf die
Fortpflanzungszeit von April bis Mai vor. Gärtnerische Sorgen um die schädliche Wirkung der schönen Wanzen sind trotz ihres gelegentlich massenhaften Auftretens unbegründet. Sie sind zwar Phytophagen, ernähren sich also von Pflanzensäften, doch ihre bevorzugte Nahrung sind die abgefallenen Samen von Linden und Malven, an denen sie saugen. |
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| Grund genug, sich weniger über die Bekämpfung dieser zoologischen Bereicherung unserer europäischen Lebensräume Gedanken zu machen, als sich vielmehr etwas mit der interessanten Biologie dieser Art zu beschäftigen, die schon seit langer Zeit auch im Brennpunkt wissenschaftlichen Interesses steht. |
Für größere Abbildung Bild anklicken Eine Makroaufnahme finden Sie bei T.Kasiak: http://www.rsi.com.pl/~sp9nvy/16.htm |
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Systematik:
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Rhynchota
(Hemiptera, Schnabelkerfe):
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Pyrrhocoridae (Feuerwanzen): Die Feuerwanzen sind relativ große Landwanzen, denen die Ocellen fehlen. Die Membran der Vorderflügel ist meist reduziert und besitzt 4 bis 5 Adern. Die Öffnung der Stinkdrüsen liegt beim Imago dicht bei den Hinterhüften und ist schwer zu erkennen. In Mitteleuropa sind die Feuerwanzen nur durch 1 Gattung und 2 Arten vertreten (Pyrrhocoris). P. marginata ist weniger häufig und unscheinbar bräunlich gefärbt. Weltweit gibt es über 300 Arten, die hauptsächlich in den Tropen und Subtropen vorkommen. Einige davon, z.B. die Dysdercus-Arten verursachen durch Saftsaugen an Baumwolle und anderen Kulturpflanzen landwirtschaftliche Schäden. |
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Der 9 bis 12mm lange
länglich-ovale Körper ist abgeflacht und auffallend rot-schwarz gefärbt. Der Kopf (b) und das Schildchen (d) sind schwarz schwarz, das Halsschild (c) besitzt einen schwarzen Mittelfleck. Die Fühler (a) sind schmal, viergliedrig und relativ lang. Kopf (b) ohne Ocellen. Meistens sind die Vorderflügel verkürzt (brachypter), es kommen aber auch langflüglige Individuen vor. (Dimorphismus).
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| Färbung und Zeichnung der Feuerwanze variieren
stark, auch in Abhängigkeit von den Außenbedingungen. Das dunkle Pigment befindet sich in der Cuticula, das rote in den Epidermiszellen. Die Temperatur scheint einen Einfluss auf die Bildung des dunklen Pigmentes zu haben, nicht aber auf die des roten. |
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Viele Wanzen besitzen Stinkdrüsen
Die Sekrete dieser Drüsen dienen sowohl als Wehrsekret gegen Fressfeinde (gegenüber anderen Insekten wirken sie als Kontaktgift und können zur Lähmung führen). Für Vögel und andere Fressfeinde machen sie die Wanzen ungenießbar. Die Ausführgänge der Stinkdrüsen münden bei den Larven auf dem Rücken der Hinterleibssegmente bei den Imagines beim Ansatz der Hüften (Coxen) der hinteren Beinpaare. [Quelle]
| Die Fressfeinde lernen aus schlechten Erfahrungen
Wanzen als Beute zu meiden, was diesen einen Überlebensvorteil verschafft.
Dieser wird bei einer Reihe von Wanzen verstärkt durch eine deutliche
rot-schwarze Signalfärbung, eine sogenannte
Warntracht (aposematische Tracht). Eine zusätzliche Verstärkung des Effektes tritt dann auf, wenn verschiedene ungenießbare Arten die gleiche Warnfärbung tragen. Die Zahl der für den Lerneffekt zu opfernden Individuen verteilt sich auf mehrere Arten, wovon jede profitiert. Man spricht bei diesem Phänomen von einer Müllerschen Mimikry. Die zu einem Mimikry-Kreis gehörenden Arten gehören oft zu unterschiedlichen Familien. Das dazu führen dazu, dass eng verwandte Arten größere Unterschiede im Aussehen aufweisen als entfernt verwandte. In vielen Tiergruppen lässt sich beobachten, dass ungiftige (genießbare) Arten ebenfalls eine abschreckende Warntracht aufweisen (Batessche Mimikry). Sie profitieren in diesem Fall von der Ungenießbarkeit ihrer Vorbilder. Da ihre Existenz den Lernerfolg (Vermeidung) der Fressfeinde verringert, muss ihre Zahl im Verhältnis zu den wirklich giftigen (ungenießbaren) Arten (Individuen) jedoch beschränkt bleiben. |
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Müllersche Mimikry bei Wanzen:
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Die Feuerwanze kommt hauptsächlich
in der gemäßigten Zone von Europa bis Indien vor. Während sie im gesamten
Mittelmeerraum verbreitet ist, fehlt sie in Nordskandinavien und tritt auf den
Britischen Inseln nur stellenweise in Südengland auf.
Lebensweise:
Kennzeichnend für die Feuerwanze
ist ihre gesellige Lebensweise. An entsprechenden Nahrungsstandorten, z.B. unter
Linden, findet man
oft große Ansammlungen dieser auffälligen Tiere. Die Larvenentwicklung
vollzieht sich innerhalb eines Jahres; die erwachsenen Tiere überwintern.
Fortpflanzung
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Die Imagines der Feuerwanzen
überwintern. Die Paarung findet im Frühling statt. Dabei steigt das
Männchen auf den Rücken des Weibchens, führt den Penis ein und rutscht
seitlich vom Rücken des Weibchens herunter. Danach wenden sich die Tiere
zur Gegenstellung mit abgewandten Köpfen. |
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| Eine
Aufnahme von Pyrrhocoris apterus ist auf der Seite: Galeria Fotograficzna - Inne owady zu finden. Eine sehr schöne Aufnahme von "Milkweed-Bugs" bei der Paarung in der Insect Photo Gallery von Scott Camazine unter der URL: http://beelab.cas.psu.edu/P-gals/Gal3/Hemip/Heterop/he11.html |
Die Abbildung zeigt Sterifenwanzen (Graphosoma lineatum) in Paarungs- stellung. Aufnahme: A.Konrad, 1989
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Geschlechtsbestimmung
- die Entdeckung des X-Chromosoms Ähnliche Beobachtungen wurden in der Folge an anderen Insekten gemacht, und 1902 postulierte C. E. McCLUNG, daß das X-Element etwas mit der Geschlechtsbestimmung zu tun haben müsse. Die Bestätigung erfolgte 1905 durch E. B. WILSON (Columbia University, New York), der bei Männchen von Protenor belfragei 13 (= 2n), bei Weibchen 14 Chromosomen zählte und dem Männchen ein, dem Weibchen zwei X-Chromosomen (von ihm stammt auch dieser Begriff) zuordnen konnte. Im Jahre 1909 fand er, dass Männchen einiger anderer
Insektengattungen (Lygaeus, Tenebrio, Drosophila) neben einem X-Chromosom
ein anders geformtes, wesentlich kleineres Y-Chromosom besitzen, so dass der
Genotyp der Männchen mit XY angegeben werden konnte." |
| Die
Wanzen durchlaufen bei ihren Entwicklung keine Puppenstadium wie die
holometabolen Insekten. Nach dem Schlüpfen aus dem Ei folgen bei
Pyrrhocoris 5 Nymphenstadien (Larvenstadien, die den Adulten ähneln). Jedes Stadium
wird mit einer Häutung abgeschlossen. Auf das fünfte Nymphenstadium
folgt die Häutung zum adulten Tier (Imago). Die Larvenstadien sehen den Imagines bereits sehr ähnlich. Diese Verwandlung von der Nymphe zur Imago wird als Hemimetabolie bezeichnet (unvollständige Verwandlung). Die hormonelle Steuerung der Entwicklung |
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| Am
Entwicklungs- und Häutungsgeschehen der Insekten sind hauptsächlich zwei
Hormone (bzw. Hormongruppen) beteiligt, die ihrerseits unter der Kontrolle
von Neurohormonen stehen, die in neurosekretorischen Zellen des
Insektengehirns (Protocerebrum) gebildet werden und in der sog. Corpora
cardiaca abgegeben werden:
Die Ecdysteroide, z.B. Ecdyson,
sind Steroidhormone. Sie werden auch als Häutungshormone
bezeichnet. Ausgeschüttet werden sie in der Prothoracaldrüse
bzw. der homologen Ventraldrüse. Die Häutungshormone
bereiten die Häutung vor und leiten diese ein. Die sogenannten Juvenilhormone
(z.B.: Neotenin, Struktur) werden von der Corpora allata abgegeben.
Sie gehören chemisch zu den offenkettigen Isoprenoiden. Es sind
heute 5 verschiedene Juvenilhormone bei Insekten bekannt. Die
Juvenilhormone fördern die Larvalentwicklung und hemmen die Metamorphose.
Wenn die Abgabe von Juvenilhormon eingestellt wird, kommt es zur
Metamorphose. Die Hemmung der Corpora allata erfolgt vermutlich über
Neurohormone. Die C. allata degeneriert nach der Metamorphose nicht. Das
Juvenilhormon ist ebenfalls für die Reifung der Insekteneier
verantwortlich. Ohne Juvenilhormon sind die Weibchen steril. |
Die
Isolierung des Ecdysons:
Adolf F. J.
Butenandt
vom Max Planck Institut für Biochemie in München und
Peter Karlson,
damals an der Universität Tübingen, waren die ersten Wissenschaftler,
denen es gelang Ecdysteroide zu
isolieren. In der Zeit von 1953 bis 1955 isolierten sie aus nahezu 1000 kg
Seidenspinnerraupen schließlich 25 mg Ecdyson
und ungefähr 1/3 mg eines weiteren Ecdysteroids mit der Bezeichnung 20-Hydroxyecdyson.
(Ecdyson wird im Insektenkörper zum physiologisch aktiven |
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Während die Ecdysteroide und Juvenilhormone bei den Larven morphogenetische Wirkung besitzen erfolgt bei den Adulten ein Funktionswandel, hier besitzen sie gonadotrope Wirkung. |
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| siehe
auch: Developmental Biology , Sixth edition by Scott F. Gilbert Chapter 18.3: Hormonal Control of Insect Metamorphosis http://www.devbio.com/chap18/link1803a.shtml |
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Gehirn Bildungs- und Abgabestellen von Hormonen bei einem Insekt. Pro: Protocerebrum, |
| Umwelteinflüsse auf Entwicklung, Morphologie und Fortpflanzung | |
Die Bildung der Juvenilhormone und Ecdysteroide wird von äußeren Faktoren wie Temperatur, Photoperiode, Nahrungsangebot, Populationsdichte, Stress und Angebot an geeignetem Eiablagesubstrat beeinflusst. Quelle: Matthias Lorenz http://www.uni-bayreuth.de/departments/toek1/lorenzm.htm |
R. SOCHA und J. SULA (Tschechien) konnten 1996 zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Photoperiode (Kurztag/Langtag), dem Anteil kurz- oder langflügeliger Tiere, der Länge der Diapause (Fortpflanzungspause vor der Eiablage) und dem Anteil bestimmter Proteine in der Hämolymphe gibt. Sie verglichen verschiedene Feuerwanzen-Populationen aus mediterranem Klima (Israel) mit Populationen aus Mitteleuropa. Quelle: Journal of Comparative Physiology B: Biochemical, Systemic, and Environmental Physiology Abstract Volume 166 Issue 6 (1996) pp 382-387 Differences in haemolymph proteins in relation to diapause and wing dimorphism in Pyrrhocoris apterus (L.) (Heteroptera: Pyrrhocoridae) [10] |
Pflanzen können sich wehren:
| Angesichts
der ungeheuren Zahl gefräßiger Insektenlarven und der Unfähigkeit der
Pflanzen, vor diesen davonzulaufen, ist es eigentlich erstaunlich, dass
Pflanzen überhaupt existieren und gedeihen. Doch Pflanzen sind nicht wehrlos. In einem langen Prozess der Coevolution mit ihren Fressfeinden haben sie vielfältige Abwehrmechanismen entwickelt. Diese reichen von morphologischen Abwehrstrukturen wie Stacheln und Dornen über chemisch-morphologische Einrichtungen, wie Gifthaare und -drüsen, die "Verbrüderung" mit streitbaren Verteidigern bis zum "raffinierten" Einsatz von hormonähnlichen Substanzen. Manche Pflanzen vergiften ihre Fressfeinde mit einer Hormon-Überdosis, während andere deren Fähigkeit zerstören, diese selbst herzustellen. Das z.B. von der Balsamtanne produzierte Juvenoid (Juvabion, siehe nebenstehend: "Die Entdeckung des Papierfaktors") hat die selbe Wirkung wie das insekteneigenen Juvenilhormone, unterdrückt durch den Überdosiseffekt die Metamorphose zur Imago und damit die Fortpflanzungsfähigkeit der Insekten. Einige Pflanzen haben Stoffe entwickelt,
die den Tod des Fressfeindes dadurch herbeiführen, dass sie eine
verfrühte Metamorphose auslösen. |
Die
Entdeckung des Papierfaktors
Als Karel Sláma in den 60er
Jahren von der der Tschecheslowakei nach Harvard (Cambridge, USA) kam um
im Labor von Carroll Williams zu arbeiten, brachte er sein
Hauptforschungsobjekt, europäische Feuerwanzen, mit.
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nach Bowers et al., 1976[4] |
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Juvenoide
im Pflanzenschutz: Wegen ihrer z.T sehr ausgeprägten Artspezifität wird die Wirkung pflanzlicher und synthetischer Juvenoide zur Zeit sehr intensiv untersucht. Man hat die Hoffnung, hoch wirksame und gleichzeitig für andere Tiere und Menschen weitgehend unschädliche Insektizide zu finden. |
| Ein
weiterer sehr interessante Variante der pflanzlichen Verteidigung
funktioniert über die Rekrutierung tierischer "Verbündeter"
gegen larvale Fressfeinde. Einer solchen Verteidigungsstrategie bedienen
sich mehrere Pflanzenarten (u.a. Mais uns Baumwolle) gegen die Raupen der
polyphagen Zuckerrüben-Eule Spodoptera exigua (eine
Schmetterlingsart). Werden die Pflanzenblätter von den Raupen
angefressen, dann emittieren sie Duftstoffe (eine Mischung aus Terpenen
und Indolen) die Schlupfwespen oder räuberische
Milben anlocken. Die Synthese dieser Duftstoffe wird durch eine flüchtige Verbindung (Volicitin) im Speichel der Raupe induziert. (Volicitin induziert die Expression eines Gens für eine Indolglycerinphosphatlyase.) Mehr dazu: http://zygote.swarthmore.edu/meta2.html (engl.) |
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Medikamente aus Feuerwanzen?
| Im
Gegensatz zu Wirbeltieren verfügen Insekten im Abwehrkampf gegen
Bakterien über kein zellbasiertes Immunsystem und nicht über die
Fähigkeit zur Produktion von Antikörpern. Dennoch verfügen Insekten über potente chemische Abwehrwaffen gegen bakterielle Angriffe. Zwei unterschiedliche
Verteidigungsstrategien sind bisher bekannt geworden: |
BBC News Online: Health Thursday, 2 November, 2000, 00:01 GMT"Insects' natural defences against invading bacteria could give doctors another weapon against antibiotic resistance..." |
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Celera Insect
germ warfare |
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| Während
die meisten bakteriziden Peptide aus Insekten nicht als Medikamente bei
Menschen eingesetzt werde können, da sie selbst zu viel Schaden
anrichten, scheint das Peptid der Feuerwanze die Reparaturmechanismen in
Säugerzellen nicht zu beeinflussen. Jedenfalls
konnte nachgewiesen werden, dass das Feuerwanzen-Peptid Mäuse vor einer
Infektion mit E.coli und Salmonella schützt. Leider beschränkt sich die Wirkung dieser Peptide allerdings auf wenige Bakterienarten, zu denen auch nicht gerade die gehören, deren Resistenzausbildung gegenüber herkömmlichen Antibiotika, so viel Kopfzerbrechen bereiten. Die Hoffnungen der Forscher richten sich nun darauf wirkungsvolle Peptide gegen eine große Zahl von Bakterien zu finden. Ihre Spezifität gegen jeweils eine kleine Gruppe von Bakterienarten würde die Möglichkeit der Resistenzentwicklung stark einschränken. Professor Ian Chopra, Leiter des Antimicrobial Research Centre an der Leeds University, interpretierte die Entdeckung des Wirkungsmechanismus der Feuerwanzen-Peptide als einen Durchbruch, der zu einer neuen Renaissance antibiotischer Entwicklungen werden könnte. |
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über Wanzen:
Ordnung Heteroptera: http://zoologie.forst.tu-muenchen.de/HEITLAND/DETINVERT/HETEROPTERA/heteroptera.html
Insektenausstellung.de http://www.insekten-ausstellung.de/wanzen/wanzen_l.html
Eine Phantastische Welt: Die Insekten: http://insecta.harlequin.ch/ordnungen/heteroptera/index.php3
Heteroptera Thumbnail Page http://beelab.cas.psu.edu/P-gals/Gal3/Hemip/Heterop/heteroptera.html
Milkweedbug http://beelab.cas.psu.edu/P-gals/Gal3/Hemip/Heterop/he11.html
Makroaufnahme -T. Kasiak: http://www.rsi.com.pl/~sp9nvy/16.htm
Natur- und Fotokunst: http://nafoku.de/insekten/wanzen.htm
Insektenbox: Wanzen http://www.insektenbox.de/wanzen.htm
Zum Thema: Entwicklung der Insekten
Zum Thema: Abwehrmechanismen
der Pflanzen:
Zum Thema: Antibiotika aus Insekten:
Celera-Article über "Insect Germ Warfare": http://www.celera.com/genomics/news/articles/11_00/Insect_warfare.cfm
The Antibacterial Peptide
Pyrrhocoricin Inhibits the ATPase Actions of DnaK and Prevents
Chaperone-Assisted Protein Folding:
http://pubs.acs.org/hotartcl/bio/bi002656a_rev.html
Antibiotika aus Insekten: http://www.morgenwelt.de/nachrichten/001025-1.htm
Insect defenses point
the way to defeating bacterial antibiotic
resistance: http://www.globaltechnoscan.com/1stNov-7thNov/insect.htm
Alborn, H. T., Turlings, T.
C. J., Jones, T. H., Stenhagen, G., Loughrin, J. H., and Tumlinson, J. H. (1997)
"An elicitor of plant volatiles from beet armyworm oral secretion"
Science 276: 845 - 949.
Bellmann, H.
"Der neue
Kosmos-Insektenführer"
Franckh-Kosmos Verlags GmbH, Stuttgart 1999
Bowers, W. S., Fales, H.
M., Thompson, M. J. and Uebel, E. C., (1966)
"Identification of an active compound
from balsam fir."
Science 154: 1020-1021.
Bowers, W. S., Ohta, T.,
Cleere, J. S. and Marsella, P. A.,
(1976)
"Discovery of insect anti-juvenile
hormones in plants."
Science 193: 542-547
Jacobs, W. und Renner, M.
"Taschenlexikon zur Biologie der Insekten"
Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 1974
Pratt, G. E., Jennings, R.
C., Hammett, A. F. and Brooks, G. T. (1980)
"Lethal metabolism of precocene-I to a
reactive epoxide by locust corpora allata."
Nature 284: 320-323.
Remane, A. Storch, V. und
Welsch, U.
"Kurzes Lehrbuch der Zoologie"
Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 3. Auflage 1978
Schooneveld, H. (1979)
"Precocene-induced collapse and resorption of corpora allata in nymphs of
Locusta
migratoria"
Experientia 35: 363-364.
Sláma, K. and Williams,
C. M., (1966)
"The juvenile hormone. V. The sensitivity of the bug, Pyrrhocoris apterus, to a hormonally active factor in American
paper-pulp"
Biol. Bull.
130: 235-246
Socha R. & Sula J.
(1996):
"Differences in haemolymph proteins in
relation to diapause and wing dimorphism in Pyrrhocoris apterus (L.) (Heteroptera)."
J. Comp. Physiol. 166B, 382-387.
Williams, C. M., (1970)
"Hormonal interactions between plants and insects."
In E. Sondheimer and J. B.
Simeone (eds.), Chemical Ecology.
Academic Press, New York, pp. 103-132., 1970
Zahradnik, J.
"Der Kosmos
Insektenführer"
Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1976
Arbeitsblätter für den Unterricht:
in Vorbereitung
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