Kann die NATIVE-PLANTS-BEWEGUNG in den USA die Narturgartenidee im Schulbegleitgrün hierzulande befruchten?
Im Sommer 1996 fand
in Baden-Württemberg, getragen von Landwirtschafts- und
Kultusministerium ein Wettbewerb zum Schulgarten statt. Bei der
Besichtigung der am Wettbewerb teilnehmenden Schulen wurde
zweierlei deutlich. Zum einen wurde die überwiegende Mehrzahl
der naturnah bewirtschafteten Schulgärten und begrünten
Schulgelände nur von relativ wenigen Schülern einer Schule im
Rahmen einer Schulgarten-AG bearbeitet, die Schulanlagen wurden
nur in wenigen Ausnahmefällen für den Regelunterricht genutzt.
Zum anderen wurden die winzigen Folienteiche, Kräuterspiralen,
Stein- und Reisighaufen, Lehmwände und Stubben seitens der
Lehrer durchweg als ökologische Ausgleichsmaßnahme begriffen.
Die ästhetisch attraktiven Anlagen wurden den Schülern als
Überlebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten vorgestellt,
und das unabhängig vom Schulumfeld. Hier hatten gestandene und
aktive Schulbiologen die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre
noch immer nicht zur Kenntnis genommen und vermitteln ihren
Schülern antiquierte Informationen, welche vor allem aus
umweltpolitischer Sicht kritisch zu beurteilen sind. Der Beitrag
will versuchen, durch eine Begriffsklärung die an sich gute Idee
auf ein realistisches Maß zu bringen und für den Schulalltag
praktikable Möglichkeiten aufzuzeigen.
Vorläufer des Naturgartens war der Volks- und Schrebergarten
Anfang unseres Jahrhunderts, dessen Aufgabe die Verbesserung der
Volksgesundheit war. Während des Dritten Reiches entwickelte
ALWIN SEIFERT die Idee des Deutschen Gartens und
Landschaftsparks. In diesen Parks sollten ausschließlich
einheimische Pflanzen Verwendung finden. Die Germanisierung der
urbanen Freiräume war damals politisch motiviert, weniger
naturwissenschaftlich. Erst nach 1945 wurde daraus der
ökologisch begründete Naturgarten, um den Fortbestand der Idee
wenigstens in anthroposophischen Zirkeln zu sichern. Ende der
Sechzigerjahre, aufgeschreckt durch Publikationen wie "Der
stumme Frühling" von RACHEL CARSON und "Grenzen des
Wachstums" des CLUB OF ROME, fand die Naturgartenidee
Akzeptanz in größeren Teilen der Bevölkerung. Solange die
Wissenschaft der Ökologie noch in den Kinderschuhen steckte, war
die Vorstellung plausibel, man könnte im urbanen Raum
Ersatzflächen schaffen für die von industrieller Land- und
Forstwirtschaft zerstörten Naturräume. Heute besteht unter den
Fachleuten weitgehend Einigkeit darüber, daß ökologisch
stabile, im wirklichen Wortsinn naturnahe Räume im urbanen
Bereich nicht realisierbar sind. Das hat mehrere Gründe:
* Freiflächen innerhalb von Siedlungen sind allseits von
Verkehrswegen umschlossene Inseln. Eine Zu- und Abwanderung ist
nur für flugfähige Tiere realistisch. Nicht flugfähige Tiere
bezahlen ihre seltenen Migrationsversuche mit einem unerträglich
hohen Blutzoll.
* Isolierte, kleine Flächen beherbergen so geringe Populationen,
daß sich biologische Gleichgewichte in aller Regel nicht
einpendeln können. Aus diesem Grund sind sie streng genommen
keine Biotope, sondern bestenfalls als Habitate zu bezeichnen.
Eine Ausnahme bilden sehr große Landschaftsparks, vor allem,
wenn sie eine Anbindung an die freie Landschaft besitzen.
* Die dauerhafte Ansiedlung bedrohter Tier- und Pflanzenarten
gelingt innerhalb des urbanen Raums höchstens in
Ausnahmefällen. Das hier übliche Artenspektrum rekrutiert sich
aus relativ robusten Kulturfolgern, welche die vielfältigen
Störungen innerhalb der verdichteten Siedlungsräume tolerieren.
* Die ökologische Situation am Rand der Siedlungsflächen ist
erheblich günstiger. Falls eine Vernetzung mit der freien
Landschaft durchgeführt ist, können die Garten- und
Parkflächen einen wesentlichen Beitrag zur Vergrößerung des
vorhandenen Lebensraumes leisten und, entsprechende
Pflanzenauswahl vorausgesetzt, zu einer Verbesserung der
Artenvielfalt beitragen.
Im Juni 1995 fand im BROOKLYN-BOTANIC-GARDEN, New York ein
zweitägiges Symposium zu dem Thema "NATIVE PLANTS - Towards
a 21st Century Garden" statt, an dem der Autor auf Einladung
teilnahm. Die Teilnehmer waren in der Hauptsache amerikanische
Landschaftsplaner, Biologen und Fachpublizisten. Die Tagung
machte den Unterschied in der Auffassung zwischen den USA und bei
uns deutlich. Die Amerikanische Naturgartenbewegung ist geprägt
von einem realitätsnahen Pragmatismus. Hier wird versucht, mit
einem gewissen Augenmaß das Machbare zu realisieren.
* Während man hierzulande von "Naturgarten" spricht,
und darunter den Versuch versteht, innerhalb der Städte
miniaturisierte Kopien naturähnlicher Biotope anzulegen, wird in
Nordamerika lediglich propagiert, "Native Plants" also
einheimischen Pflanzen innerhalb der Siedlungen den Vorzug zu
geben. Auf diese Weise kann vor allem den lokalen phytophagen
Insekten als einem wesentlichen Glied der urbanen Nahrungskette
bessere Überlebenschancen gegeben werden.
* Cultivare einheimischer Pflanzen können von den Phytophagen in
der gleichen Weise genutzt werden, wie die Wildformen. Sie sind
deshalb unter ökologischen Gesichtspunkten akzeptabel. So
gesehen dürfen Trauerweide, Blutbuche und -Hasel, Säuleneiche
usw. in den Naturgarten.
* Isolierte Innenhöfe innerhalb verdichteter Siedlungsräume,
welche nur einigen wenigen Pflanzen Platz bieten, sind bevorzugt
mit nicht einheimischem Grün zu bepflanzen. Pflanzen, welche
nicht von phytophagen Insekten parasitiert werden, können auch
keine Kalamität erleiden. In einem eng umschlossenen Raum kann
so ein Ereignis bis zum Totalausfall der Pflanzen führen. Ein
bevorzugter Stadtbaum an der Amerikanischen Ostküste ist aus
diesem Grund die "Norway maple" (Acer platanoides). Bei
uns sind es Arten, wie Götterbaum (Ailanthus glutinosa) und
Lederhülsenbaum (Gleditsia triacanthos). Ein Pestizideinsatz ist
aus Gründen der Gesundheit im Siedlungsraum nicht tolerierbar.
* In Ortsrandlagen ist es in den USA gelungen, durch konsequenten
Bau von Wildbrücken und -Tunneln eine funktionierende
Biotopvernetzung der Gartenflächen innerhalb der Wohnsiedlung
und ihre Einbindung in die angrenzenden Naturräume zu schaffen.
In derartigen Siedlungen (treffend Bedroomcities genannt), die
nur abends und an den Wochenenden eine nennenswerte
Geräuschkulisse erfahren, ist es tatsächlich möglich, die
Beeinträchtigung der vorhandenen Wildfauna und -Flora auf ein
erträgliches Mindestmaß zu reduzieren. Die Amerikanische
Leichtbauweise der Wohnhäuser kommt diesen Versuchen entgegen.
Die nicht unterkellerten Gebäude provozieren eine erheblich
geringere Störung des Grundwasserspiegels als hierzulande, was
den vor der Baumaßnahme vorhandenen Altbestand an Bäumen und
damit auch der darauf nistenden Fauna zugute kommt.
* Die Lebensqualität einheimischer Gehölze auf urbanen
Pflanzflächen kann durch eine Unterpflanzung mit "Companion
Plants" deutlich gesteigert werden. Diese Begleitflora setzt
sich aus Kräutern zusammen, welche in den Naturhabitaten mit den
jeweiligen Gehölzen vergesellschaftet auftritt. Die positiven
Wechselbeziehungen zwischen den Pflanzen (positive Allelopathie)
bewirken eine meßbare Steigerung der Vitalität. Derzeit werden
statistische Erhebungen durchgeführt, um aussagekräftige
Tabellenwerke zu erstellen. (Für Mitteleuropa liegt die
entsprechende Literatur mit vegetationskundlichen Tabellen und
Listen bereits vor.)
* Die Akzeptanz einheimischer Pflanzen durch die Bevölkerung ist
dann gegeben, wenn die Möblierung dem gewohnten Typus eines
Haus- und Vorgartens entspricht und lediglich anstatt
ausländischer Pflanzen auf Einheimische zurückgegriffen wird.
Die pragmatischere Sicht der amerikanischen Kollegen könnte
hierzulande als Anregung dienen, das nach ökologischen
Gesichtspunkten geplante Schulbegleitgrün so zu erstellen, daß
einerseits ein größtmöglicher Nutzen für die Umwelt
gewährleistet wird und andererseits nicht Vorstellungen geweckt
werden, die im urbanen Raum völlig unrealistisch sind.
1. Berücksichtigung der lokalen ökologischen
Situation
Eine Schulbegrünung mit einem vielfältigen Artenspektrum
einheimischer Pflanzen bringt nur dann einen ökologischen
Nutzen, wenn
a die installierten Pflanzen von Tieren genutzt werden können,
welche in der Umgebung auch tatsächlich vorkommen. Zum Beispiel
macht die Ansiedlung des wärmebedürftigen Liguster wenig Sinn,
wenn er in der freien Natur dort nicht existiert und somit auch
weit und breit keine Ligusterschwärmer vorkommen.
b die Pflanzenauswahl standortgerecht erfolgt. Leider ist immer
wieder zu beobachten, daß bestimmte Pflanzen nur deshalb für
sog. Schulbiotope ausgewählt wurden, weil sie Mitglied einer
Roten Liste sind. Bodenwerte und Grundwasserspiegel sind ebenso
zu berücksichtigen, wie das Kleinklima am Standort. Nur gesunde
Pflanzen können als erstes Glied einer Nahrungskette längere
Zeit überdauern.
2. Berücksichtigung des Schulumfeldes
Die Vorstellung, auf wenigen Quadratmetern ein Biotop
installieren zu können, sollte unter Biologen endgültig
begraben sein. Kunstprodukte wie das vormals als Modell
propagierte "versiegelte Aquarium", das in größerem
Maßstab als "Biosphere II" in der Wüste Arizonas für
einige Zeit zur Attraktion wurde, haben sehr deutlich gezeigt,
daß ein vorgeplantes, begrenztes Artenspektrum auch nur für
eine begrenzte Zeit in einem erträglichen Maße schwankt. Steady
state Situationen sind auf kleinen Räumen höchstens
vorübergehend zu erhalten. Die derzeit beliebten
"Feuchtbiotope" und "Kräuterspiralen" sind
ähnlich kritisch zu bewerten. Die vergleichsweise winzigen
Folienteiche sind häufig stark eutrophiert und im Sommer von
einer dicken Blaualgenschicht bedeckt. Sie sind bestenfalls ein
Habitat für wasserlebende Tiere und Pflanzen, also eine
Aufenthaltsmöglichkeit. Den Folientümpel als Biotop zu
definieren, als Lebensraum, grenzt an Hybris. Entsprechendes gilt
für die Kräuterspirale. Eine Sammlung von einem bis zwei
Dutzend blühenden Heilkräutern kann zwar die Küche bereichern
und Schülern die Beobachtung blütenbesuchender Insekten
ermöglichen, der heimischen Fauna ist durch eine solche Anlage
nicht nennenswert zu helfen.
Es kann nicht wünschenswert sein, wenn Fachpädagogen ihren
Schülern den Eindruck vermitteln, es wäre möglich, auf einem
Schulgelände oder im Hausgarten bedrohten Tier- und
Pflanzenarten tatsächlich und auf Dauer eine neue Heimat zu
errichten. Das Hauptgewicht praktischen ökologischen Arbeitens
in der Schule sollte auf der Analyse, Kartierung und Pflege
intakter bzw. renaturierbarer Biotope und der evtl. in der
näheren Umgebung der Schule vorhandenen Rückzugsräume
bestehen. Erst wenn entsprechende Daten vorliegen, kann eine
ökologisch begründete Umgestaltung des Schulgeländes
sinnvollerweise begonnen werden. Beispielsweise kann das
Schulgelände eine gewisse Brückenfunktion für flugfähige
Wildtiere übernehmen. Entsprechend bepflanzt kann die Fläche
als Ruhe-, Rast- und Futterplatz für Tiere dienen, welche von
einem in der Näher vorhandenen Biotop in ein vergleichbares
anderes Gelände wechseln.
Eine solche Gestaltung könnte beispielsweise Gehölze auf dem
Schulhof angeraten sein lassen, welche von der vorhandenen Fauna
genutzt werden können, in der Umgebung aber nur in geringer Zahl
vorhanden sind. Auf diese Weise kann die Speisekarte der in der
Region vorkommenden Insekten und fruchtessenden Vögel sinnvoll
erweitert werden. Gleichzeitig kann dadurch auch das
Artenspektrum bzw. die Populationsgrößen insgesamt steigen.
Bei derartigen Maßnahmen kommt es entscheidend auf die Lage
einer Schule an. Am Ortsrand gelegen, kann der Schulcampus
tatsächlich als Rückzugsgebiet und Biotoperweiterung dort
vorhandener, naturnaher Freiflächen dienen. Im Innenbereich
einer Stadt sind alle Freiflächen als Inseln zu verstehen.
Asphaltstraßen sind für nicht flugfähige Tiere praktisch
unüberwindliche Barrieren.
3. Einbeziehung des Schulgeländes in den
Regelunterricht.
Ein Schulgarten, der von den wenigen Schülern einer
Arbeitsgemeinschaft gepflegt wird, erfährt in der Regel eine
relativ bescheidene Akzeptanz in der Gesamtschülerschaft. Er
wird sich unweigerlich zur Ruderalfläche entwickeln, sobald für
diese Aktivität kein Stundendeputat einer Lehrkraft mehr zur
Verfügung steht. Die vom ökologischen Gesichtspunkt durchaus
günstig zu bewertende Sukzession wird von Grünflächenämtern
und Schulleitungen als Verunkrautung interpretiert und folglich
weniger positiv gesehen. Wenn es gelingt, die Grünanlage in den
Regelunterricht einzubeziehen, ist ihr dauerhafter Bestand
optimistisch zu bewerten. Das bedeutet, daß sich die Auswahl der
Pflanzen neben ökologischen Gesichtspunkten auch an den
verschiedenen Lehrplänen zu orientieren hat. Die begrünten
Freiflächen einer Grundschule werden anders ausgestattet sein
als in einem Gymnasium.
4. Lehrplankonforme Pflanzenauswahl.
In einem Schultyp, dessen Lehrpläne Tätigkeiten in einem
klassischen Schulgarten vorsehen oder zumindest ermöglichen,
macht die Anlage eines derartigen, pflegeaufwendigen Areals Sinn.
Daß die Arbeiten sich an den Empfehlungen für den ökologischen
Landbau orientieren sollten, versteht sich von selbst.
Ein Schultyp, der solche Arbeiten nicht vorsieht wird seinen
Campus eher so gestalten, daß ausgewählte Aspekte der Fächer
Biologie und Geographie, evtl. auch anderer Fächer anhand der
vorhandenen Pflanzen bzw. der gestalteten Landschaftsausschnitte
befriedigt werden können. Hier wird in vielen Fällen ein
gewisser Kompromiß zwischen ökologischem und pädagogischem
Anspruch nötig sein.
Ein paar Beispiele mögen den Gedanken illustrieren:
* Die lebenden Fossilien Ginkgo, Metasequoia, Sciadopitys und
Picea omorica sind mehr als bloße Demonstrationsobjekte. Sie
zeigen bestimmte morphologische und anatomische Besonderheiten,
die als Überlebensstrategie interpretiert werden können. Die
Sammlung kann um Vertreter der "Frankfurter
Klärbeckenflora" erweitert werden. Das sind Gehölze, die
im Verlauf der Eiszeiten in Mitteleuropa ausstarben, deren
Verwandte in Ostasien und Nordamerika überlebt haben.
* Cultivarformen (Mutationen und Modifikationen), z.B. von Fagus
sylvatica oder Acer negundo lassen sich bis auf die Ebene der
Molekulargenetik interpretieren und experimentell erfassen.
Entsprechendes gilt für ausgewählte Zuchtformen der Gartenrose.
+Laburnocytisus adamii ist ein spektakuläres Beispiel für eine
Gattungschimäre.
* Das Nebelkämmen von Pinus wallichiana, die Pneumatophoren von
Taxodium distichum, der eßbare Aryllus der ansonsten giftigen
Gattung Taxus, die vielerlei Bestäubungsmechanismen der
Parkgehölze lassen sich unter Aspekten der Ökologie und
Evolution behandeln.
* Heideröslein (Rosa canina), Machandelbaum (Juniperus communis)
oder Hollerstrauch (Sambucus nigra) können als Teile eines
Vogelschutzgehölzes dienen und gleichzeitig im Deutschunterricht
Verwendung finden. Bei der Behandlung des Öst-Westlichen Divans
kann ein Besuch des Ginkgo das entsprechende Gedicht besser
illustrieren, als eine Abbildung. Dasselbe gilt für die Berliner
Pappel (Populus x berolinensis) zur Illustration des
entsprechenden Gedichtes von B. Brecht u.v.m.
* Die unterschiedlichen Reaktionen der Gehölze auf steilere und
flachere Astgabeln, Sekundärgipfel, Schrägwuchs usw. wie sie im
Katalog für Gehölzgutachten (VTA = Visual Tree Assessment)
aufgelistet sind, lassen sich z.B. in Klasse 11 Gymnasium sowohl
im Fach Physik (Mechanik) als auch in Biologie (Zellbiologie,
Ökologie) behandeln, ein reizvolles Thema für
fächerverbindenden Unterricht in Biophysik an lebenden Objekten.
5. Ökologische Maßnahmen auf dem Schulcampus als
Demonstrationsobjekte verstehen.
Ökologisch begründete Umbaumaßnahmen und Pflanzungen auf dem
Schulgelände sollten bei den Schülern nicht den Eindruck
vermitteln, als könnte dadurch ein echter Ausgleich für
Naturzerstörung in der freien Landschaft geschaffen werden.
Derartige Maßnahmen sind lediglich eine Verbesserung der
Überlebensmöglichkeit ohnehin im urbanen Raum existenter
Kulturfolger. In diesem Sinn sind Stein- und Reisighaufen,
Kräuterspiralen, Tümpel und Sumpfbeete, Vogelschutzhecken und
Obstbäume, Schulhofentsiegelung, Dachbegrünung u.v.m. sinnvolle
Maßnahmen, welche den Schulcampus lebens- und liebenswerter
machen.
Literatur:
[1] H. Bartels: Gehölzkunde.
- UTB, Ulmer Stuttgart (1993).
[2] C. Mattheck, H. Breloer: Handbuch der Schadenskunde von
Bäumen.
- Rombach, Freiburg (1994).
[3] A. Mitchell: Die Wald- und Parkbäume Europas.
- Parey, Hamburg, Berlin (1979).
[4] J.A. Pfisterer: Die Pflanzenwelt der Baden-Badener
Gartenschau.
- Baden-Baden, Stadtverwaltung (1981).
[5] J.A. Pfisterer: Die Nutzung von Parkgehölzen und
Kübelpflanzen als Anschauungsmaterial im Biologieunterricht.
- MNU 48/7, 430-434 (1995).
[6] J.A. Pfisterer: Die Nutzung von Rosen als Anschauungsmaterial
im Biologieunterricht.
- MNU 48/8, 495-497 (1995).
[7] J.A. Pfisterer: How to change a College-Campus into a Green
Class-Room.
- Chronica Horticulturae 36/1, 9-12 (1996).
[8] J.A. Pfisterer: Unterrichtsmaterialien Klassische und
Molekulargenetik am Beispiel der
Gartenrose.
- Stadtbildstelle B.-Baden, Landesbildstelle Karlsruhe (1996).
[9] R. Pott: Die Pflanzengesellschaften Deutschlands.
- UTB, Ulmer (1995).
[10] A. Roloff, A. Bärtels: Gartenflora Bd. 1, Gehölze.
- Ulmer, Stuttgart (1996).
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